Britische Polizei beschlagnahmt $1,4 Mio. in Krypto

Britische Polizei beschlagnahmt 20,21 Bitcoin und weitere Vermögenswerte im Wert von 1,4 Mio. US-Dollar aus Darknet-Geschäften. Es ist der bisher größte Krypto-Fall der Behörde.

Die Polizei von Avon und Somerset hat 20,21 Bitcoin, weitere Kryptowährungen sowie Bankguthaben im Gesamtwert von 1,4 Millionen US-Dollar (£1.032.487,86) beschlagnahmt. Die Vermögenswerte gehörten einer verstorbenen Person, die zuvor wegen Geldwäsche verurteilt wurde. Dies ist der bislang größte Krypto-Beschlagnahmefall der Behörde seit Einführung der Einfrierungsanordnungen für Krypto-Wallets im April 2024. Ermittler, unterstützt vom Cyber-Team, konnten die Gelder zu Darknet-Marktplätzen zurückverfolgen, die zwischen 2016 und 2019 aktiv waren und später von Strafverfolgungsbehörden geschlossen wurden. Diese Plattformen waren in Straftaten wie Drogen- und Menschenhandel verwickelt. Die beschlagnahmten Vermögenswerte wurden gemäß dem Proceeds of Crime Act eingezogen, nachdem ein Gericht ihre illegale Herkunft bestätigte. Die Gelder sollen für Gemeinschafts- und Polizeiprojekte verwendet werden. Der Fall verdeutlicht, dass Blockchain-Transaktionen über Jahre hinweg nachvollziehbar bleiben und hebt den Unterschied zwischen Pseudonymität und echter Anonymität bei Kryptowährungen hervor.

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