Kraken von 12.000 HTX-Dust-Angriff getroffen

Kraken schränkte Konten nach fast 12.000 kleinen Transfers von HTX-Wallets vorübergehend ein. Die meisten Konten wurden wieder freigegeben, sanktionierte Gelder bleiben eingefroren. HTX bestreitet Beteiligung.

Zwischen dem 17. und 24. August wurde Kraken Ziel eines koordinierten Dust-Angriffs. Fast 12.000 kleine Kryptowährungsüberweisungen, meist nur wenige Cent oder Dollar wert, wurden von mit HTX verbundenen Wallets an Kraken gesendet. Diese Mikroeinzahlungen lösten die Compliance-Protokolle der Börse aus und führten zu vorübergehenden Kontoeinschränkungen für betroffene Nutzer. Kraken bezeichnete den Vorfall als Versuch, sanktionierte Gelder zu verbreiten und die Compliance-Systeme zu stören. Ziel war es offenbar, operative Abläufe zu beeinträchtigen und das Vertrauen in regulatorische Kontrollen zu untergraben. Nach einer Überprüfung stellte Kraken den Zugang zu den meisten Konten wieder her. Gelder, die direkt mit sanktionierten Wallets in Verbindung stehen, bleiben jedoch eingefroren. HTX wies eine Beteiligung an dem Angriff zurück und untersucht die Transaktionen. Der Vorfall zeigt die Herausforderungen für zentralisierte Börsen, regulatorische Anforderungen und Nutzererfahrung in Einklang zu bringen. Behörden beobachten genau, wie Börsen mit solchen Vorfällen umgehen, um Geldwäsche effektiv zu bekämpfen.

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