Ledger behebt kritischen Fehler in Ethereum-App
Ledger schloss am 12. August 2026 eine kritische Sicherheitslücke in der Ethereum-App, die bösartige Transaktionen ermöglichte. Das Update erfolgte vor öffentlicher Bekanntgabe.
Ledger hat am 12. August 2026 eine kritische Schwachstelle in seiner Ethereum-Hardware-Wallet-App behoben, noch bevor Sicherheitsexperten diese öffentlich machten. Die Schwachstelle betraf Version 1.22.1 und früher und ermöglichte es bösartigen dApps, während des Signaturprozesses Transaktionen auszutauschen. Dadurch konnten Nutzer dazu verleitet werden, unbegrenzte Token-Zuweisungen zu autorisieren, anstatt der beabsichtigten Überweisung. Die Ursache lag in einer Race Condition bei der Verarbeitung von APDU-Befehlen. Ein zweiter, bösartiger Befehl konnte die ursprünglichen Transaktionsdaten ersetzen, während das Gerät noch die legitime Transaktion anzeigte. Ledgers internes Sicherheitsteam Donjon entdeckte und behob das Problem und veröffentlichte Version 1.22.2 mit verbesserter Verwaltung des Signaturstatus und Blockierung konkurrierender Befehle während der Überprüfung. Zunächst veröffentlichte das Unternehmen kein detailliertes Sicherheitsbulletin, was zu Unruhe am Markt und erhöhter Nachfrage nach alternativen Sicherheitslösungen führte. Der CTO von Ledger bestätigte die Behebung und betonte die Bedeutung regelmäßiger Updates für Firmware und Apps zur Aufrechterhaltung der Sicherheit.