Term Labs verliert 8,5 Mio. USD durch Governance-Exploit

Term Labs verlor 8,5 Mio. USD durch einen Governance-Exploit, bei dem ein Angreifer 2.843 ETH und 1,6 Mio. DAI aus den Vaults abzog. Ursache war Stimmrechtsanhäufung, kein Codefehler.

Term Labs, ein auf Ethereum basierendes Protokoll für festverzinsliche Kredite, erlitt einen schweren Governance-Exploit mit einem Verlust von etwa 8,5 Millionen US-Dollar. Der Angreifer erhielt zunächst nur 2 ETH von Tornado Cash, sammelte dann jedoch unauffällig genügend Stimmrechte, um die Kontrolle über mehrere Vaults zu übernehmen. Durch diese Kontrolle konnte der Angreifer Vorschläge durchsetzen, die rund 2.843 ETH und 1,6 Millionen DAI aus dem Protokoll abzogen und auf eine einzelne Wallet-Adresse transferierten. Die Sicherheitsfirmen CertiK und PeckShield bestätigten den Vorfall und stellten klar, dass es sich um eine Manipulation der Governance und nicht um eine Schwachstelle im Smart Contract handelte. Term Labs räumte den Vorfall ein und erklärte, dass die Vaults durch eine Governance-Schwachstelle betroffen seien. Weitere Untersuchungen laufen, jedoch wurden bislang weder ein Wiederherstellungsplan noch Entschädigungsbedingungen oder ein technischer Bericht veröffentlicht. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Schwachstellen in DeFi-Governance-Mechanismen.

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