Coldcard-Bug ermöglicht Bitcoin-Diebstahl durch KI
Ein Firmware-Bug in Coldcard-Wallets ermöglichte den Diebstahl von 1.778 Bitcoin ($112,7 Mio.) von 8.600+ Adressen. Die Schwachstelle, per KI ausgenutzt, betrifft Wallets seit März 2021. Nutzer müssen neue Seeds generieren.
Ein kritischer Firmware-Fehler in Coldcard-Hardware-Wallets, eingeführt im März 2021, ermöglichte Angreifern, einen geschwächten Prozess zur Generierung von Seed-Phrasen auszunutzen. Dadurch wurden über 1.778 Bitcoin von mehr als 8.600 Wallet-Adressen gestohlen. Die Schwachstelle in Firmware-Version 4.0.1 betraf mehrere Coldcard-Modelle und leitete die Seed-Generierung von einem sicheren Hardware-Zufallszahlengenerator auf einen vorhersagbaren, softwarebasierten Generator um. Der Fehler blieb jahrelang unentdeckt und führte zu bestätigten Verlusten von über 112,7 Millionen US-Dollar – dem größten bekannten Hardware-Wallet-Breach. Analysten vermuten, dass Angreifer unbeschränkte KI-Modelle nutzten, um die Schwachstelle zu identifizieren und auszunutzen, während Verteidiger durch KI-Sicherheitsrichtlinien eingeschränkt waren. Die Angriffe begannen Ende Juli 2026; innerhalb von 41 Minuten wurden über 1.000 Bitcoin gestohlen. Multisignature-Wallets waren nicht betroffen. Seit dem 6. August wurden keine weiteren Diebstähle gemeldet. Ein einfaches Firmware-Update reicht nicht aus: Nutzer müssen neue Seed-Phrasen auf aktualisierter Firmware generieren, um ihre Gelder zu schützen.