BitMart-Schließung: Proteste und Zweifel an Zahlungsfähigkeit
BitMarts Schließung sorgt für Proteste wegen eingefrorener Gelder, ausstehender Löhne und mangelnder Transparenz. Zweifel an der Zahlungsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit nehmen zu.
BitMart, eine Kryptowährungsbörse, steht vor einer turbulenten Schließung, die von öffentlichen Konflikten zwischen Management und Mitarbeitern sowie Beschwerden der Nutzer begleitet wird. Mitarbeiter fordern Transparenz über Nutzervermögen, Gründe für Abhebungsbeschränkungen und die Auszahlung ausstehender Gehälter. Sie drohen mit rechtlichen Schritten, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Nutzer und Krypto-Projekte berichten von eingefrorenen oder verzögerten Auszahlungen. Über 3,7 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten sollen blockiert sein. Ein zugesagter Proof-of-Reserves-Bericht wurde bislang nicht veröffentlicht, was Zweifel an der Zahlungsfähigkeit von BitMart verstärkt. Die Schließung wurde im Juli angekündigt: Der Handel endet am 26. August 2026, die vollständige Schließung ist für den 31. Januar 2027 geplant. Inmitten der Spannungen droht der BitMart-Gründer, Strafverfolgungsbehörden gegen ehemalige Mitarbeiter einzuschalten, die unbezahlte Löhne und nicht gelöste Auszahlungen anprangern. Die Situation wirft Fragen zur Vertrauenswürdigkeit und Transparenz mittelgroßer Krypto-Börsen auf.