Singapur: 11,8 Mio. USD Krypto-Betrug durch Fake-Jobs
Singapur warnt vor Krypto-Betrug durch gefälschte Jobangebote. Opfer verlieren 11,8 Mio. USD durch Malware und Social Engineering, die Zugriff auf sensible Konten ermöglichen.
Die Behörden in Singapur warnen wiederholt vor kryptowährungsbezogenen Betrugsmaschen, die als Jobangebote getarnt sind. Diese Betrügereien führten bereits zu Verlusten von rund 11,8 Millionen US-Dollar. Die Täter geben sich meist als Personalvermittler von Krypto-Unternehmen aus und kontaktieren ihre Opfer über Plattformen wie LinkedIn oder soziale Medien. Sie nutzen täuschend echte E-Mail-Domains und führen Videointerviews mit ausgeschalteter Kamera, um Seriosität vorzutäuschen. Im Anschluss werden die Opfer auf gefälschte Webseiten für technische Assessments oder Programmier-Tests gelotst. Während dieser Tests laden sie unwissentlich Malware auf ihre Geräte, die Session-Token sammelt. Dadurch können Angreifer Multi-Faktor-Authentifizierung umgehen und auf sensible Konten wie Bitbucket-Code-Repositories zugreifen. Die Behörden arbeiten mit Krypto-Börsen zusammen, um verdächtige Konten zu sperren, und raten, bei unerwünschten Krypto-Jobangeboten besonders vorsichtig zu sein.