Coldcard-Hack: Bis zu 1.816 BTC durch Software-Fehler
Beim Coldcard-Hack wurden mindestens 1.432 bis 1.816 BTC durch eine Software-Schwachstelle gestohlen. Die genaue Schadenshöhe bleibt unklar und basiert auf öffentlichen Meldungen.
Der Hack der Coldcard-Hardware-Wallet führte zu erheblichen Bitcoin-Verlusten, deren genaue Höhe weiterhin unklar ist. Schätzungen variieren: CryptoQuant bestätigt den Diebstahl von 1.432 BTC, während Galaxy Research und TRM Labs bis zu 1.816 BTC nennen. Laut Galaxy liegt die Mindestschätzung bei 1.730 BTC. Mehr als 5.200 Wallet-Adressen wurden in mehreren Wellen geleert. Ursache war eine Schwachstelle in der softwarebasierten Generierung privater Schlüssel, die mit einem Firmware-Update im März 2021 eingeführt wurde. Diese Lücke ermöglichte es Angreifern, Recovery Seeds offline zu erraten, ohne physischen Zugriff auf die Geräte zu benötigen. Die bestätigten Verluste basieren auf öffentlichen Meldungen der Opfer und Blockchain-Analysen, was eine exakte Bezifferung erschwert. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Self-Custody-Lösungen auf und zeigt die Grenzen blockchainbasierter Untersuchungen bei Angriffen auf nicht-zentralisierte Wallets.