Jim Cramer verkauft Bitcoin wegen Quantenangst
Jim Cramer verkauft wegen Quantenangst Bitcoin. Die Krypto-Community kauft nach, der Kurs steigt. Experten sehen das Risiko als theoretisch, Upgrades sind in Arbeit.
Jim Cramer hat angekündigt, all seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen, da er befürchtet, dass Quantencomputer die Sicherheit von Bitcoin innerhalb der nächsten drei Jahre gefährden könnten. Anlass war ein Interview mit IBM-CEO Arvind Krishna, der davor warnte, dass Quantencomputer die moderne Kryptografie bald herausfordern könnten. Laut Forschungen von Google Quantum AI könnten weniger als 500.000 physische Qubits ausreichen, um aktuelle Kryptografie zu brechen – eine niedrigere Schwelle als bisher angenommen. Dennoch sind heutige Quantencomputer noch weit davon entfernt, diese Leistung zu erreichen. Die Krypto-Community reagierte mit dem „inverse Cramer“-Meme und viele Trader nutzten den Kursrückgang zum Nachkaufen, wodurch der Bitcoin-Preis um etwa 1 % auf 63.700 US-Dollar stieg. Experten betonen, dass die Bedrohung durch Quantencomputing zwar diskutiert wird, Bitcoin-Entwickler aber bereits an quantenresistenten Upgrades arbeiten und das Risiko aktuell noch theoretisch ist.