Krypto-Betrug: Falsche Polizisten in UK verurteilt

Drei Briten erhielten bis zu elf Jahre Haft, nachdem sie über 4 Mio. Pfund in Krypto stahlen, indem sie sich als Polizisten ausgaben. Die Beute finanzierte Luxusgüter und Reisen.

Drei Männer im Vereinigten Königreich – Hamza Bashir, Kevin Nwamma und Anthony Ikenwe – wurden zu Haftstrafen verurteilt, nachdem sie einen groß angelegten Kryptowährungsbetrug organisiert hatten. Sie stahlen über 4 Millionen Pfund (5,4 Millionen US-Dollar) von ihren Opfern, indem sie sich als Polizisten ausgaben und gefälschte Polizeiseiten erstellten. So überzeugten sie Krypto-Besitzer, dass ihre Gelder gefährdet seien, und veranlassten sie, ihre Vermögenswerte auf betrügerische Konten zu übertragen. Die gestohlenen Gelder wurden gewaschen und für Luxusgüter wie ein Auto im Wert von 60.000 Pfund, Designermarken von Harrods, Hermès, Louis Vuitton, Rolex sowie für Reisen nach Thailand, Japan, auf die Malediven und die Seychellen ausgegeben. Die Polizei fand 500.000 Pfund in bar in einem Schließfach und stellte fest, dass ein Großteil der Kryptowährungen in Zahlungskarten umgewandelt wurde. Die Haftstrafen reichten von drei Jahren und neun Monaten bis zu elf Jahren. Der Fall verdeutlicht die Risiken von Social-Engineering- und Identitätsbetrug im Kryptobereich.

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