INTERPOL zerschlägt Krypto-Betrugsnetz und beschlagnahmt Millionen
INTERPOLs Operation führte zu 5.811 Festnahmen, 293 Mio. USD sichergestellt, 142.000 Opfer identifiziert. In Thailand wurden 122,5 Mio. USD über Krypto-Wallets mit Cross-Chain-Swaps gewaschen.
INTERPOLs Operation First Light 2026 wurde vom 15. Januar bis 30. April in 97 Ländern durchgeführt. Sie führte zu 5.811 Festnahmen und der Sicherstellung von 293 Millionen US-Dollar an illegalen Vermögenswerten. Die Aktion richtete sich gegen Social-Engineering-Betrugsmaschen und damit verbundene Geldwäsche. Die Behörden identifizierten über 142.000 Opfer und blockierten mehr als 31.000 Bankkonten. Ein bedeutender Fall in Thailand betraf zwei Festnahmen im Zusammenhang mit einem Geldwäschenetzwerk aus Romance-Scams. Die Krypto-Wallet eines 20-jährigen Verdächtigen wickelte in 10 Monaten über 122,5 Millionen US-Dollar ab. Die Verdächtigen nutzten Cross-Chain-Token-Swaps, um die Bewegung illegaler Gelder zwischen verschiedenen Kryptowährungen zu verschleiern. INTERPOLs Global Rapid Intervention of Payments (I-GRIP) wurde eingesetzt, um illegale Transfers sowohl von Fiat- als auch von virtuellen Vermögenswerten zu blockieren. Die Operation verdeutlicht die zunehmende Nutzung von Kryptowährungen zur Geldwäsche und die Herausforderungen für Behörden bei der Nachverfolgung solcher Gelder.