Krypto-Wallets durch „Ill Bloom“ massiv bedroht
Die „Ill Bloom“-Schwachstelle gefährdet Tausende Krypto-Wallets durch schwache Wiederherstellungsphrasen. Angreifer stahlen rund 5 Mio. US-Dollar, Wallets auf großen Blockchains bleiben bedroht.
Eine kritische Schwachstelle namens „Ill Bloom“ bedroht Tausende Krypto-Wallets auf Blockchains wie Bitcoin, Ethereum, Tron, Solana, Polygon und Rootstock. Die Ursache liegt in der unsicheren Generierung von Wiederherstellungsphrasen durch fehlerhafte Zufallszahlengeneratoren in bestimmten Software-Wallets. Dadurch können Angreifer Seed-Phrasen vorhersagen und unbefugten Zugriff erlangen. Seit 2018 wurden durch diese Schwachstelle rund 5 Millionen US-Dollar von Hunderten Konten gestohlen, mit weiteren Millionenverlusten in jüngster Zeit. Das Problem betrifft nicht nur einen einzelnen Anbieter, sondern stellt ein weit verbreitetes Risiko für die Branche dar. Sicherheitsfirmen haben Tools entwickelt, mit denen Nutzer prüfen können, ob ihre Wallets betroffen sind. Sie fordern Wallet-Anbieter auf, Funktionen zur Erkennung schwacher Phrasen zu implementieren. Die anhaltende Bedrohung verschärft die Bedenken hinsichtlich der Krypto-Sicherheit und beeinflusst die Risikowahrnehmung im Markt 2026.