Regisseur veruntreut Netflix-Millionen für Dogecoin

Carl Erik Rinsch wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, weil er 11 Mio. USD von Netflix in Dogecoin, Aktien und Luxusgüter umleitete. Er muss das Geld zurückzahlen und steht unter Aufsicht.

Carl Erik Rinsch, Regisseur von „47 Ronin“, wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, nachdem er Netflix um 11 Millionen US-Dollar betrogen hatte. Das Geld war für die Sci-Fi-Serie „White Horse“ bestimmt, doch Rinsch überwies die Mittel auf seine Privatkonten und spekulierte damit an der Börse sowie mit Kryptowährungen, insbesondere Dogecoin. Durch Krypto-Trading verwandelte er 4 Millionen US-Dollar in fast 27 Millionen US-Dollar. Den Gewinn gab er für Luxusgüter wie Rolls-Royces, einen Ferrari, teure Uhren und hochwertige Möbel aus. Rinsch wurde wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche verurteilt. Neben der Haftstrafe muss er 11 Millionen US-Dollar zurückzahlen, 700 US-Dollar an Gebühren zahlen und steht drei Jahre unter Aufsicht. Der Fall zeigt, wie Produktionsgelder für spekulative Investments und persönlichen Luxus missbraucht werden können.

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