SIM-Swap-Krypto-Bande in Polen zerschlagen

Vier Verdächtige wurden in Polen wegen SIM-Swap-Angriffen auf Krypto-Börsen festgenommen. Sie stahlen Millionen und wusch das Geld. Die Aktion erfolgte mit FBI-Unterstützung.

Die polnischen Behörden haben vier Personen festgenommen, die verdächtigt werden, einer organisierten Cybercrime-Gruppe anzugehören. Diese Gruppe soll SIM-Swap-Angriffe durchgeführt haben, um Kryptowährungen zu stehlen und Dutzende Millionen polnischer Złoty zu waschen. Die Operation wurde vom FBI und Homeland Security Investigations unterstützt. Die Verdächtigen nutzten spezialisierte Software und Social Engineering, um IT-Systeme sowie E-Mail-Konten von Mitarbeitern bei Unternehmen, die mit Telekommunikationsanbietern kooperieren, zu kompromittieren. Durch den Zugang konnten sie Telefonnummern übernehmen, Sicherheitsprüfungen umgehen, Passwörter zurücksetzen und Krypto-Börsenkonten kontrollieren. Die Ermittlungen leitet die Regionalstaatsanwaltschaft Krakau. Alle vier Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft und sehen Anklagen wegen Bandenkriminalität, Hacking und Geldwäsche entgegen. Das gewaschene Vermögen wird auf einen mehrstelligen Millionenbetrag geschätzt.

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