Südkorea: Erste Festnahme wegen DEX-Rug-Pull (CATFI)
Südkorea nimmt erstmals eine Gruppe wegen eines DEX-Rug-Pulls (CATFI) fest. Der Token stieg um das 1.001-fache, lockte 6.000 Investoren an und verursachte 900 Mio. Won Schaden.
Südkoreanische Behörden haben erstmals eine Gruppe angeklagt und festgenommen, die einen Rug Pull mit dem Solana-basierten Meme-Coin CATFI organisiert haben soll. Dies ist die erste Anwendung des neuen Virtual Asset User Protection Act gegen Betrug auf einer dezentralen Börse (DEX). Die Gruppe soll CATFI Anfang 2025 auf Pump.fun erstellt, auf einer DEX gelistet und durch Social-Media-Promotion, Wallet-Splitting sowie zirkulären Handel die Kontrolle über das Angebot verschleiert haben. Der Token-Preis stieg innerhalb von 26 Stunden um das 1.001-fache, zog rund 6.000 Investoren an und brach dann ein. Die Staatsanwaltschaft schätzt die Verluste der Anleger auf 900 Millionen Won bei 256 Opfern. Die Täter erzielten angeblich rund 400 Millionen Won aus einer Anfangsinvestition von 10 Millionen Won. Der Hauptverdächtige soll sich als unabhängiger Influencer ausgegeben haben, um CATFI zu bewerben. Der Fall signalisiert eine verstärkte Durchsetzung gegen Krypto-Betrug in Südkorea.