3,2 Mio. USD durch Drittanbieter-Exploit gestohlen
Ein Exploit eines Drittanbieter-Moduls führte zum Diebstahl von 3,2 Mio. USD aus 86 Gnosis Safe Wallets. Die Angreifer tauschten die Assets in DAI. Das Squid-Protokoll war nicht betroffen.
Eine Schwachstelle im Drittanbieter-Modul SquidRouterModule führte dazu, dass rund 3,2 Millionen US-Dollar aus 86 Gnosis Safe Wallets auf den Netzwerken Ethereum und Base abgezogen wurden. Der Exploit dauerte etwa zwei Stunden und ermöglichte es Angreifern, sich als vertrauenswürdige Nutzer auszugeben. Sie führten unautorisierte Transaktionen durch, indem sie Schwächen in der Authentifizierungs- und Ausführungslogik des Moduls ausnutzten. Die betroffenen Nutzer hatten das Modul zuvor auf eine Whitelist gesetzt. Dadurch konnten die Angreifer Vermögenswerte bewegen und diese über von ihnen kontrollierte Uniswap V3 Pools in den DAI-Stablecoin tauschen. Die gestohlenen Gelder wurden anschließend in einer einzigen Wallet gesammelt. Die Sicherheitsfirmen Blockaid und PeckShield entdeckten und meldeten den Vorfall. Das Squid-Protokoll-Team betonte, dass der kompromittierte Vertrag nicht zum Kernprotokoll gehört und dessen Nutzer nicht betroffen waren. Der Vorfall unterstreicht die Risiken bei der Integration von Drittanbieter-Modulen und die Bedeutung gründlicher Sicherheitsprüfungen.