Echo Protocol durch eBTC-Exploit auf Monad betroffen
Echo Protocol auf Monad wurde durch 1.000 eBTC ($76,7 Mio.) kompromittiert. Der tatsächliche Verlust liegt bei $816.000–$867.000. Märkte und Transaktionen sind ausgesetzt, Untersuchungen laufen.
Am 19. Mai 2026 wurde das Echo Protocol, das auf der Monad-Blockchain läuft, Opfer eines schweren Sicherheitsvorfalls. Ein Angreifer konnte 1.000 eBTC-Token unautorisiert minten, was einem nominellen Wert von rund 76,7 Millionen US-Dollar entspricht. Der Angreifer nutzte 45 eBTC als Sicherheit auf Curvance, lieh etwa 11,3 WBTC, bridgte diese auf Ethereum, tauschte sie gegen ETH und transferierte 384 ETH (ca. 821.700 US-Dollar) an Tornado Cash. Trotz des hohen nominellen Schadens liegt der tatsächlich extrahierte Betrag bei etwa 816.000 bis 867.000 US-Dollar. Echo Protocol und Curvance haben betroffene Märkte und Cross-Chain-Transaktionen ausgesetzt. Das Monad-Netzwerk selbst blieb unangetastet; der Exploit beschränkte sich auf Anwendungsebene. Die meisten eBTC befinden sich weiterhin in der Wallet des Angreifers, da die Markttiefe eine weitere Liquidation verhinderte. Der Vorfall reiht sich in eine Serie großer DeFi-Exploits im Mai 2026 ein.