Dream Market-Admin wegen Krypto-Geldwäsche angeklagt

Owe Martin Andresen wurde wegen Geldwäsche von über 2 Mio. USD in Krypto aus Dream Market-Wallets in Goldbarren angeklagt. Behörden beschlagnahmten 1,7 Mio. USD in Gold.

US-Staatsanwälte haben den deutschen Staatsbürger Owe Martin Andresen, mutmaßlicher Hauptadministrator des Darknet-Marktplatzes Dream Market, wegen Geldwäsche von über 2 Millionen US-Dollar an Kryptowährungsgewinnen in Goldbarren angeklagt. Andresen, online als Speedstepper bekannt, soll Ende 2022 auf ruhende Dream Market-Wallets zugegriffen und Gelder auf neue Blockchain-Adressen transferiert haben. Diese Mittel wurden über regulierte Krypto-Dienstleister, darunter ein Anbieter aus Atlanta, geleitet und zum Kauf von Goldbarren bei internationalen Händlern verwendet, die nach Deutschland geliefert wurden. Die Behörden beschlagnahmten etwa 1,7 Millionen US-Dollar in Goldbarren, 23.000 US-Dollar in bar sowie 1,2 Millionen US-Dollar auf Bank- und Krypto-Konten. Andresen wurde am 7. Mai 2026 in Deutschland in einer koordinierten Aktion mit US- und deutschen Strafverfolgungsbehörden festgenommen. Dream Market war von 2013 bis 2019 aktiv und zählte zu den größten Darknet-Marktplätzen. Ihm drohen in den USA und Deutschland mehrere Anklagen wegen Geldwäsche, mit Strafen von bis zu 20 Jahren pro US-Anklage und bis zu fünf Jahren pro deutscher Anklage.

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