Nordkoreanische Hacker stahlen 2025 60 % der Kryptowerte

Nordkoreanische Hacker stahlen 2025 rund 60 % aller Kryptowerte (2,06 Mrd. USD). Ihre Operationen sind industriell organisiert und nutzen Social Engineering sowie fortschrittliche Geldwäsche.

Mehrere Berichte von Blockchain-Sicherheitsfirmen wie CertiK, Chainalysis und Elliptic zeigen, dass nordkoreanisch verbundene Hacker im Jahr 2025 für etwa 60 % aller weltweiten Verluste durch Kryptodiebstahl verantwortlich waren. Das entspricht rund 2,06 Milliarden US-Dollar von insgesamt 3,4 Milliarden US-Dollar, die in diesem Jahr gestohlen wurden. Seit 2016 haben diese Gruppen in 263 Vorfällen digitale Vermögenswerte im Wert von 6,75 Milliarden US-Dollar erbeutet. Der Trend setzte sich 2026 fort: Nordkoreanische Aktivitäten waren seit Januar für 55 % der weltweiten Kryptoverluste verantwortlich. Die Angriffe entwickelten sich von Einzelfällen zu hochorganisierten, industriellen Kampagnen mit langfristiger Planung, spezialisierten Teams und ausgefeilten Geldwäschemethoden wie Mixern, dezentralen Börsen und Cross-Chain-Transfers. Social Engineering ist zum dominanten Angriffsvektor geworden, wie prominente Fälle wie die Hacks von Drift Protocol und KelpDAO zeigen. Die Geschwindigkeit der Geldwäsche – teils werden über 86 % der gestohlenen Gelder innerhalb eines Monats bewegt – unterstreicht die fortschrittliche Infrastruktur dieser Operationen.

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