Nordkorea bestreitet Krypto-Diebstahl trotz Blockchain-Daten
Nordkorea weist Krypto-Diebstahl-Vorwürfe zurück, doch Blockchain-Daten verknüpfen das Regime mit 577 Mio. USD an Hacks Anfang 2026 – im Widerspruch zu offiziellen Aussagen.
Nordkorea weist die Vorwürfe des staatlich unterstützten Diebstahls von Kryptowährungen und Cyber-Bedrohungen entschieden zurück. Das Regime bezeichnet diese Anschuldigungen als politisch motivierte Verleumdung, die darauf abziele, den internationalen Ruf des Landes zu schädigen. Das Außenministerium beschuldigte die USA und verbundene Medien, gezielt falsche Narrative zu verbreiten, um eine feindselige Politik zu rechtfertigen. Offizielle Vertreter Nordkoreas argumentieren, es sei unlogisch, dass Washington als führende Cybermacht sich als Opfer darstelle. Das Land kündigte an, keine Konfrontation zu dulden und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz seiner Interessen zu ergreifen. Trotz der Dementis berichten Blockchain-Analysefirmen wie TRM Labs, dass nordkoreanische Akteure in den ersten vier Monaten 2026 für rund 577 Millionen US-Dollar an Krypto-Diebstählen verantwortlich waren. Das entspricht 76 % der weltweiten Verluste durch Hacks in diesem Zeitraum. Seit 2017 sollen die Gesamtschäden durch Nordkorea über 6 Milliarden US-Dollar betragen.