Nordkoreanische Hacker dominieren Krypto-Diebstähle im April

Krypto-Hack-Verluste erreichten im April 2026 629,7 Mio. USD. Nordkoreanische Hacker waren für 76 % der weltweiten Verluste verantwortlich, vor allem durch zwei große DeFi-Angriffe.

Die Verluste durch Krypto-Hacks stiegen im April 2026 auf 629,7 Millionen US-Dollar – der höchste Monatswert seit Februar 2025. Zwei große Angriffe dominierten: Ein 293-Millionen-Dollar-Hack bei KelpDAO und ein 280-Millionen-Dollar-Exploit bei Drift Protocol machten zusammen 82 % der Monatsverluste aus. Laut TRM Labs und weiteren Quellen waren Hacker mit Verbindungen nach Nordkorea für etwa 76 % aller weltweiten Krypto-Hack-Verluste in den ersten vier Monaten 2026 verantwortlich. Das entspricht rund 577 Millionen US-Dollar. Obwohl diese beiden Vorfälle im April nur 3 % aller Hacks ausmachten, entfiel der Großteil des gestohlenen Werts auf sie. Seit 2017 haben nordkoreanische Gruppen über 6 Milliarden US-Dollar von Krypto-Protokollen gestohlen. Ihr Anteil am weltweiten Krypto-Diebstahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Angriffe nutzten ausgeklügelte Methoden wie Social Engineering und das Ausnutzen von Schwachstellen in Blockchain-Bridges und Offchain-Systemen. Experten betonen, dass nordkoreanische Operationen mittlerweile die dominierende Quelle für On-Chain-Diebstahl sind und ihre Taktiken sowie Geldwäschemethoden weiter verfeinern, um internationale Sanktionen zu umgehen.

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