Worldcoin wegen Token-Taktiken und Datenschutz in Kritik

Worldcoin steht wegen angeblich ausbeuterischer Token-Taktiken, Sammlung biometrischer Daten und Insiderverkäufen in der Kritik. Der WLD-Token verlor 98 %. Datenschutz- und Integritätsbedenken wachsen.

Worldcoin steht derzeit unter intensiver Beobachtung, nachdem der Blockchain-Ermittler ZachXBT dem Projekt vorwirft, ausbeuterische Low-Float-Token-Taktiken ähnlich denen von FTX anzuwenden. Laut ZachXBT hat Worldcoin kleine Mengen seines WLD-Tokens an Menschen in einkommensschwachen Ländern im Austausch für biometrische Daten verteilt. Dies führte zur Entstehung eines Schwarzmarktes für verifizierte Accounts. Berichten zufolge wurde das Token-Angebot nicht nachhaltig erhöht, während Insider angeblich Tokens über OTC-Geschäfte verkauft haben. Diese Praktiken werfen erhebliche Fragen zur Integrität, zum Datenschutz und zur langfristigen Tragfähigkeit des Projekts auf. Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem Elon Musk öffentlich Sam Altman kritisierte. Dadurch rückten Worldcoins Aktivitäten stärker in den Fokus und lösten eine breite Debatte in der Krypto-Community aus. Der WLD-Token hat inzwischen 98 % seines Allzeithochs verloren.

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