Quantencomputer knackt 15-Bit-Schlüssel – 1 BTC Belohnung
Ein Forscher knackte mit Quantenhardware einen 15-Bit-Elliptic-Curve-Schlüssel und erhielt 1 BTC. Das Ereignis verdeutlicht steigende Quantenrisiken für Kryptowährungen wie Bitcoin.
Der unabhängige Forscher Giancarlo Lelli hat mit öffentlich zugänglicher Quantenhardware einen 15-Bit-Elliptic-Curve-Schlüssel geknackt. Für diesen Erfolg erhielt er eine Belohnung von 1 BTC von Project Eleven – der bislang größte öffentliche Quantenangriff auf Elliptic-Curve-Kryptographie. Dieser Durchbruch ist 512-mal größer als frühere öffentliche Demonstrationen und verdeutlicht den rasanten Fortschritt bei Quantenangriffen. Trotzdem bleibt der Angriff weit hinter der Komplexität realer kryptographischer Systeme wie der 256-Bit-Elliptic-Curve-Sicherheit von Bitcoin zurück. Project Eleven betonte, dass der 15-Bit-Schlüssel deutlich kleiner ist als die Schlüssel, die echte Krypto-Wallets schützen. Dennoch zeigt die Demonstration, dass Quantenbedrohungen zunehmend real werden. Rund 6,9 Millionen Bitcoins befinden sich in Wallets, deren öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar sind. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Knacken der 256-Bit-Elliptic-Curve-Kryptographie weniger als 500.000 physische Qubits erfordern könnte. Das verstärkt die Diskussionen über Post-Quantum-Sicherheitsmaßnahmen für Bitcoin und andere große Blockchains.