Krypto-Betrug bei Schiffen nahe Straße von Hormus
Betrüger fordern von Schiffen nahe Hormus Krypto-Zahlungen und nutzen die Blockade sowie legitime Maut-Ankündigungen aus. Mindestens ein Schiff wurde nach Betrugsopfer angegriffen.
Reedereien, die nahe der Straße von Hormus operieren, werden zunehmend von Betrügern ins Visier genommen. Diese geben sich als iranische Behörden aus und fordern Kryptowährungszahlungen wie Bitcoin oder Tether für eine angeblich sichere Durchfahrt. Das griechische Unternehmen für maritimes Risikomanagement, MARISKS, warnte, dass diese Betrüger Unternehmen auffordern, Schiffsdokumente zur Überprüfung einzureichen, woraufhin eine Krypto-Gebühr verlangt wird. Der Betrug nutzt die aktuelle geopolitische Krise aus, darunter US- und iranische Blockaden, durch die Hunderte Schiffe und etwa 20.000 Seeleute im Golf festsitzen. Die Situation wird durch Irans Ankündigung legitimer Krypto-Mautgebühren für Öltanker während eines Waffenstillstands weiter verkompliziert. Dies verschafft den Betrügern zusätzliche Glaubwürdigkeit. Mindestens ein Schiff wurde laut Berichten nach einem Betrugsversuch angegriffen. MARISKS und andere Quellen betonen, dass diese Nachrichten nicht von offiziellen Behörden stammen, und rufen Reedereien zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber solchen Erpressungsversuchen auf.