Frankreich verstärkt Schutz nach Krypto-Entführungswelle

Frankreich reagiert auf eine Welle kryptobezogener Entführungen mit neuen Sicherheitsmaßnahmen und einer Präventionsplattform zum Schutz von Krypto-Besitzern.

Frankreich verzeichnet einen deutlichen Anstieg gewalttätiger Verbrechen gegen Krypto-Besitzer. Seit Anfang 2026 wurden laut Polizei bereits 41 kryptobezogene Entführungen gemeldet – das entspricht im Schnitt einem Angriff alle 2,5 Tage. Ein aktueller Fall betrifft eine Mutter und ihren Sohn in Burgund, die wegen des Krypto-Geschäfts des Vaters als Geiseln genommen und später von Spezialeinheiten befreit wurden. Kriminelle zielen zunehmend auf öffentlich bekannte Krypto-Investoren ab und nutzen die schwer nachverfolgbare Natur digitaler Assets aus. Die Behörden reagieren mit einer neuen Präventionsplattform und arbeiten an einem umfassenden Sicherheitsplan zum Schutz von Krypto-Besitzern. Weitere Maßnahmen sollen in den kommenden Wochen folgen. Auch bei Großveranstaltungen wie der Paris Blockchain Week wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Die Regierung plant, Krypto als sensibles Asset zu behandeln und von einfachen Warnungen zu einem organisierten Schutz überzugehen, um der wachsenden Bedrohung durch sogenannte „Wrench Attacks“ entgegenzuwirken.

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