Kraken vereitelt Insider-Erpressung – Kundengelder sicher

Kraken wurde nach zwei Insider-Vorfällen erpresst. Rund 2.000 Konten waren betroffen, Kundengelder blieben sicher. Kraken verweigerte Zahlungen, informierte Nutzer und erhöhte die Sicherheitsmaßnahmen.

Die Krypto-Börse Kraken wurde Ziel eines Erpressungsversuchs, nachdem zwei Vorfälle mit Insider-Beteiligung bekannt wurden. Dabei griffen Support-Mitarbeiter auf begrenzte Kundendaten von etwa 2.000 Konten zu, was rund 0,02 % der Nutzerbasis entspricht. Es gab jedoch keinen Zugriff auf Kundengelder oder zentrale Systeme. Kraken reagierte sofort, entzog den beteiligten Mitarbeitern den Zugriff, informierte die betroffenen Nutzer und verstärkte die internen Sicherheitsmaßnahmen. Die kriminelle Gruppe drohte, Videos mit angeblichen Kundendaten zu veröffentlichen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Kraken lehnte Verhandlungen und Zahlungen ab. Das Unternehmen arbeitet eng mit Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsexperten zusammen. Kraken betont, dass die Systeme nie kompromittiert wurden und Kundengelder stets sicher waren. Die Vorfälle unterstreichen die Bedeutung von Schutzmaßnahmen gegen Insider-Bedrohungen in der Krypto-Branche.

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