KI-Router gefährden Krypto-Wallets: Forscher warnen
Forscher fanden 26 kompromittierte KI-Router, die Krypto-Zugangsdaten stehlen und Wallets leeren. Experten warnen davor, private Schlüssel über KI-Tools zu übertragen.
Aktuelle Forschungen der University of California zeigen, dass Drittanbieter-Router für KI-Sprachmodelle (LLM) erhebliche Sicherheitslücken aufweisen. Nutzer sind dadurch Risiken wie dem Diebstahl von Kryptowährungen und Cloud-Zugangsdaten ausgesetzt. Die Forscher identifizierten 26 kompromittierte Router, die aktiv schädlichen Code einschleusten und Zugangsdaten stahlen. Diese Router bündeln und leiten API-Anfragen an Anbieter wie OpenAI, Anthropic und Google weiter. Sie beenden verschlüsselte Verbindungen und erhalten so Einblick in sensible Informationen wie private Schlüssel und Seed Phrases. In Experimenten leerte ein Router ein Ether-Testwallet, andere griffen auf Amazon Web Services-Zugangsdaten zu. Funktionen wie der „YOLO-Modus“, der KI-Agenten Befehle ohne Nutzerbestätigung ausführen lässt, erhöhen das Risiko zusätzlich. Experten raten dringend davon ab, private kryptografische Schlüssel über KI-gestützte Tools zu übertragen, und fordern verbesserte Sicherheitspraktiken beim Einsatz von Drittanbieter-KI-Routingdiensten im Krypto-Bereich.