Quantencomputer bedrohen Bitcoin: Sicherheitsdruck wächst
Google warnt: Quantencomputer könnten ab 2029 Bitcoins Sicherheit brechen und Millionen Coins gefährden. Entwickler arbeiten an quantensicheren Upgrades, während die Marktvolatilität steigt.
Jüngste Analysen von Google und Branchenexperten warnen vor einer wachsenden Bedrohung für Bitcoin und andere Kryptowährungen durch Quantencomputer. Laut Googles Forschung könnten Quantencomputer die Kryptografie von Bitcoin in weniger als neun Minuten knacken. Bereits ab 2029 könnten dadurch Millionen von Coins dem Diebstahl ausgesetzt sein. Etwa 32 % aller jemals geminten Bitcoins, rund 6,7 Millionen Coins, gelten als besonders gefährdet. Das Risiko entsteht während Transaktionen, wenn ein Public Key kurzzeitig offengelegt wird. In diesem Moment könnte ein Quantencomputer den Private Key ableiten und die Mittel abfangen. Entwickler erforschen quantenresistente Upgrades wie hashbasierte Signaturen und Commit/Reveal-Schemata. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch aufgrund der dezentralen Governance schwierig. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Spannungen die Marktvolatilität: Der Bitcoin-Preis fiel unter 66.000 US-Dollar, begleitet von erheblichen Liquidationen. Experten fordern die Krypto-Community auf, rasch Schutzmaßnahmen zu ergreifen, bevor Quantencomputer zur praktischen Bedrohung werden.