Letzter Verdächtiger im Ledger-Entführungsfall gefasst
Spanische Behörden nahmen den letzten Verdächtigen der Entführung des Ledger-Mitbegründers David Balland fest. Die Bande forderte 10 Mio. € Krypto-Lösegeld und folterte Balland vor seiner Rettung.
Die spanischen Behörden haben einen Verdächtigen festgenommen, der von Frankreich wegen der Entführung des Ledger-Mitbegründers David Balland im Januar 2025 gesucht wurde. Die Festnahme erfolgte in Benalmádena auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls und markiert den Abschluss eines aufsehenerregenden Falls, bei dem eine kriminelle Gruppe ein Krypto-Lösegeld in Höhe von 10 Millionen Euro (11,5 Millionen US-Dollar) forderte. Balland und sein Partner wurden aus ihrem Haus in Frankreich entführt, gefangen gehalten und Berichten zufolge gefoltert, darunter das Abtrennen eines Fingers, bevor sie innerhalb von 24 Stunden von der Polizei befreit wurden. Der Verdächtige hatte sich über ein Jahr lang der Festnahme entzogen, indem er zwischen spanischen Städten wechselte und verschiedene Methoden zur Verschleierung nutzte. Mit dieser Festnahme schließen die Behörden eine grenzüberschreitende Ermittlung ab. Französische Ermittler haben nun alle Mitglieder der Bande identifiziert und festgenommen. Das Auslieferungsverfahren zur Überstellung des Verdächtigen nach Frankreich zum Prozess läuft.