Operation Atlantic: USA, UK und Kanada gegen Krypto-Betrug

Operation Atlantic vereint US-, UK- und kanadische Behörden gegen Approval-Phishing-Betrug, kontaktiert Opfer, verfolgt gestohlene Gelder und warnt vor steigenden Krypto-Betrugsverlusten.

Behörden aus den USA, dem Vereinigten Königreich und Kanada haben die Operation Atlantic ins Leben gerufen – eine koordinierte internationale Initiative zur Bekämpfung von Kryptowährungsbetrug, insbesondere von Approval-Phishing-Betrugsmaschen. Diese Maschen verleiten Nutzer dazu, böswilligen Wallets Berechtigungen zu erteilen, indem sie gefälschte Warnungen oder Pop-ups anzeigen, die scheinbar von vertrauenswürdigen Diensten stammen. Dadurch können Kriminelle Gelder durch unwiderrufliche Blockchain-Transaktionen abziehen. An der Operation beteiligen sich unter anderem der U.S. Secret Service, die britische National Crime Agency und kanadische Strafverfolgungsbehörden. Sie nehmen Kontakt zu Opfern und potenziellen Opfern auf, geben Ratschläge zur Sicherung von Vermögenswerten und arbeiten daran, gestohlene Gelder nachzuverfolgen und zu beschlagnahmen. Operation Atlantic baut auf früheren Initiativen wie Project Atlas auf. Ziel ist es, scam-bezogene Infrastrukturen zu stören, die Öffentlichkeit vor riskanten Anlageangeboten zu warnen und digitale Wallets besser zu schützen. Angesichts von mindestens 14 Milliarden US-Dollar an Krypto-Betrugsverlusten im Jahr 2025 unterstreicht die Initiative die wachsende Bedrohung und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit.

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