US startet geheime Untersuchung gegen Bitmain wegen Sicherheitsbedenken

US-Behörden untersuchen Bitmain wegen Verdachts, dass dessen Bitcoin-Mining-Geräte für Spionage oder Sabotage genutzt werden könnten. Bitmain weist die Vorwürfe zurück; Ergebnisse der Untersuchung sind nicht öffentlich.

Das US-Heimatschutzministerium hat die Operation Red Sunset eingeleitet, eine vertrauliche Untersuchung gegen den chinesischen Bitcoin-Mining-Hardware-Hersteller Bitmain. Anlass sind Bedenken, dass Bitmains Geräte für Spionage oder Sabotage kritischer US-Infrastruktur manipuliert werden könnten. Die Ermittlungen umfassten Inspektionen von Bitmain-Maschinen an US-Häfen sowie Analysen ihrer Chips und Firmware und liefen parallel zu politischen Beratungen im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses. Besonders besorgt sind die Behörden über die Nähe von Bitmain-betriebenen Mining-Operationen zu sensiblen Standorten wie Militärbasen und Rechenzentren. Bitmain bestreitet jegliche Fernsteuerungsmöglichkeiten seiner Geräte, weist Verbindungen zur chinesischen Regierung zurück und betont die vollständige Einhaltung US-amerikanischer Gesetze. Öffentliche Ergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht, und das Heimatschutzministerium lehnte eine Stellungnahme zur laufenden Untersuchung ab. Trotz der Überprüfung bleibt Bitmains Hardware weltweit im Bitcoin-Mining weit verbreitet, was die anhaltenden Spannungen zwischen internationalen Technologielieferanten und den US-Sicherheitsinteressen verdeutlicht.

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