Südkorea prüft Verwaltung beschlagnahmter Krypto-Assets
Südkorea prüft nach Sicherheitsvorfällen die Verwaltung beschlagnahmter Krypto-Assets durch Behörden, um Risiken zu minimieren und die Kontrolle digitaler Vermögenswerte zu stärken.
Südkorea hat eine umfassende Überprüfung der Verwaltung beschlagnahmter digitaler Vermögenswerte durch Regierungsbehörden eingeleitet. Anlass sind mehrere Sicherheitsvorfälle, darunter der Verlust von 22 Bitcoin durch die Polizei, ein schwerwiegender Buchhaltungsfehler bei Bithumb sowie das versehentliche Offenlegen einer Seed Phrase durch den Nationalen Steuerdienst. Letzteres führte zum Diebstahl von etwa 4 Millionen Pre-Retogeum-Token im Wert von rund 4,8 Millionen US-Dollar. Vizepremierminister Koo Yun-cheol kündigte an, dass die Regierung gemeinsam mit der Financial Services Commission und der Financial Supervisory Service den Status und die Verwaltungspraktiken aller durch Beschlagnahmung oder andere Vollstreckungsmaßnahmen gehaltenen digitalen Vermögenswerte öffentlicher Institutionen überprüfen wird. Ziel der Überprüfung ist es, die Sicherheit digitaler Assets zu stärken, operationelle Risiken zu adressieren und zukünftige Vorfälle zu verhindern. Offizielle betonten, dass die Regierung nur Krypto-Assets hält, die durch rechtliche Vollstreckung erlangt wurden, nicht zu Investitionszwecken.