Bithumbs Bitcoin-Panne entfacht Regulierungsdebatte
Bithumbs 43-Mrd.-Dollar-Bitcoin-Panne zeigte gravierende Kontrolllücken, löste Panikverkäufe aus und ließ 8,6 Mio. USD verschwinden. Politiker fordern strengere Regulierung.
Ein schwerwiegender technischer Fehler bei der südkoreanischen Kryptobörse Bithumb am 6. Februar führte dazu, dass 620.000 BTC im Wert von 43 Milliarden US-Dollar versehentlich an Nutzer gutgeschrieben wurden. Ursache war eine falsche Eingabe: Statt „KRW“ wurde „BTC“ verwendet, sodass Hunderte Nutzer jeweils 2.000 BTC statt 2.000 Koreanische Won erhielten. Dies löste einen Panikverkauf aus, der den Bitcoin-Preis auf der Plattform um bis zu 17 % einbrechen ließ. Die meisten fehlgebuchten Vermögenswerte konnten zurückgeholt werden, jedoch bleiben 125 BTC (etwa 8,6 Millionen US-Dollar) weiterhin verschwunden. Gesetzgeber kritisierten die Aufsichtsbehörden, da sie Systemmängel bei mehreren Prüfungen seit 2022 übersehen und ihre Untersuchung verzögert haben. Der Vorfall offenbarte erhebliche Schwächen bei internen Kontrollen, Prüfprozessen und der Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Dies führte zu Forderungen nach strengeren Kontrollen und Reformen im südkoreanischen Kryptomarkt.