Arizona warnt vor Krypto-ATM-Betrug 2024
Arizona warnt vor Krypto-ATM-Betrug: 2024 verloren Einwohner über 177 Mio. USD. Betrüger zielen auf Ältere ab. Behörden empfehlen schnelle Meldung und Vorsicht bei Zahlungsaufforderungen.
Arizona verzeichnet 2024 einen starken Anstieg von Betrugsfällen an Kryptowährungs-ATMs. Einwohner verloren dabei über 177 Millionen US-Dollar. Betrüger geben sich oft als Banken, Behörden oder Familienmitglieder aus und setzen vor allem ältere Menschen unter Druck, Bargeld an einem der rund 600 Krypto-Kioske des Bundesstaates einzuzahlen. Nach der Einzahlung ist eine Rückerstattung aufgrund der irreversiblen Natur der Transaktionen äußerst schwierig. Das Büro des Generalstaatsanwalts hat deshalb ein neues Beschwerdeformular eingeführt und fordert Opfer auf, Vorfälle innerhalb von 30 Tagen zu melden, um die Chancen auf eine Rückerstattung zu erhöhen. Zusätzlich wurden Transaktionslimits und Warnhinweise an den Kiosken eingeführt. Landesweit steigen die Betrugsfälle: Laut FBI-Daten gab es 2024 Verluste von 246 Millionen US-Dollar und einen Anstieg der Beschwerden um 99 %. Behörden raten, jede unaufgeforderte Zahlungsaufforderung an Krypto-ATMs als potenziellen Betrug zu betrachten.