Waltio-Hack: 50.000 Nutzerdaten kompromittiert

Waltio wurde von Hackern angegriffen. Daten von 50.000 Nutzern, darunter E-Mails und Steuerinfos, wurden kompromittiert. Gelder blieben sicher. Behörden warnen vor Phishing-Risiken.

Die französische Krypto-Steuerplattform Waltio wurde Ziel eines Hackerangriffs der Gruppe "Shiny Hunters". Die Angreifer behaupten, persönliche Daten von etwa 50.000 Nutzern, überwiegend aus Frankreich, erbeutet zu haben. Zu den kompromittierten Informationen zählen E-Mail-Adressen und aggregierte Steuerberichtsangaben. Ein Lösegeld wurde gefordert. Waltio betont, dass keine Kundengelder oder sensiblen Zugangsdaten betroffen sind und die Kerninfrastruktur intakt blieb. Das Unternehmen informierte die Behörden, erstattete Anzeige wegen versuchter Erpressung und leitete eine umfassende Sicherheitsüberprüfung ein. Die französischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen und warnen vor möglichen Phishing- oder Social-Engineering-Angriffen mit den gestohlenen Daten. Bislang gibt es keine Hinweise auf einen größeren Leak oder den Diebstahl von Kryptowährungen, da Waltio ausschließlich Portfolio-Tracking und Steuerberechnungen anbietet. Der Vorfall wirft Fragen zur Datensicherheit bei Krypto-Steuerplattformen auf.

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