Warren fordert Aussetzung von WLFI-Banklizenz wegen Trump
Elizabeth Warren fordert die Aussetzung des WLFI-Banklizenzantrags wegen Trumps finanzieller Verbindungen und möglicher Interessenkonflikte. Sie verlangt eine Verzögerung der Prüfung bis zur vollständigen Trennung.
Senatorin Elizabeth Warren fordert die sofortige Aussetzung oder Verzögerung des Banklizenzantrags von World Liberty Financial (WLFI) und verweist auf beispiellose finanzielle Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Donald Trump und seiner Familie. In offiziellen Schreiben an das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) argumentiert Warren, dass Trumps erhebliche finanzielle Verbindungen zu WLFI und dessen Tochtergesellschaften, einschließlich der World Liberty Trust Company, ihm ermöglichen könnten, persönlich von regulatorischen Entscheidungen zu profitieren. Sie betont, dass das OCC gemäß dem GENIUS Act von 2025 nun die Hauptaufsichtsbehörde für bundesweit lizenzierte Stablecoin-Emittenten ist und die Genehmigung der WLFI-Lizenz dem Präsidenten direkten Einfluss auf seine eigenen Geschäftsinteressen verschaffen würde. Warren besteht darauf, die Prüfung auszusetzen, bis Trump vollständig aus WLFI und verbundenen Unternehmen ausgestiegen ist, und unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen privaten Interessen und öffentlichem Amt, um das Vertrauen in den Regulierungsprozess zu wahren. Die Debatte findet statt, während der Senat neue Gesetzgebung zur Strukturierung des Kryptomarktes prüft. Warren kritisiert das Fehlen von Ethikvorschriften und warnt, dass das Ignorieren dieser Interessenkonflikte die Glaubwürdigkeit der Kryptoregulierung untergraben könnte.