Ripple fordert klare SEC-Regeln für Krypto: Bedeutung für XRP

Ripple fordert die SEC auf, Krypto-Regulierung zu präzisieren, und argumentiert, dass Token wie XRP nach Ende der ursprünglichen Verpflichtungen nicht mehr als Wertpapiere gelten sollten. Regeln sollten auf Rechtsansprüchen, nicht Dezentralisierung basieren.

Ripple hat eine Reihe von Schreiben an die SEC Crypto Task Force eingereicht und fordert die Regulierungsbehörde auf, die Unterscheidung zwischen Krypto-Assets und Wertpapiertransaktionen klarzustellen. Ripple argumentiert, dass regulatorische Rahmenbedingungen sich auf durchsetzbare Rechtsansprüche und vertragliche Verpflichtungen konzentrieren sollten, anstatt auf subjektive Kriterien wie Dezentralisierung oder spekulatives Handelsverhalten. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Token wie XRP nach Erfüllung der ursprünglichen Fundraising-Verpflichtungen nicht länger dem Wertpapierrecht unterliegen sollten und dass die Behandlung aller nachfolgenden Transaktionen als Wertpapier unnötige rechtliche Unsicherheit schafft. Ripple warnt davor, die Grenzen zwischen Assets und Wertpapiertransaktionen zu verwischen, da dies zu regulatorischer Überregulierung führen und das Branchenwachstum hemmen könnte. Das Unternehmen kritisiert außerdem die Verwendung von Dezentralisierung als regulatorische Messlatte und bezeichnet sie als unzuverlässig und variabel. Ripple befürwortet zweckmäßige Offenlegungspflichten und betont, dass gereifte Krypto-Assets, die an Sekundärmärkten gehandelt werden, nach Rohstoffregeln reguliert werden sollten. Unterdessen fordert Senatorin Elizabeth Warren von der SEC Klarheit darüber, wie sie Altersvorsorgesparer schützen will, da Krypto-Produkte in 401(k)-Pläne integriert werden, und äußert Bedenken hinsichtlich Gebühren, Transparenz und Marktrisiken.

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