Britische Politiker fordern Verbot von Krypto-Spenden an Parteien

Sieben britische Ausschussvorsitzende fordern ein Verbot von Krypto-Spenden an Parteien wegen Transparenz- und Einflussrisiken. Die Regierung prüft dies, sieht aber regulatorische Hürden.

Sieben Vorsitzende von Ausschüssen des britischen Parlaments fordern ein vollständiges Verbot von Kryptowährungs-Spenden an politische Parteien und drängen die Regierung, eine entsprechende Maßnahme in das kommende Wahlgesetz aufzunehmen. In ihrem Schreiben äußern sie Bedenken, dass Krypto-Spenden die wahre Herkunft von Geldern verschleiern, zahlreiche Kleinstspenden unterhalb der Offenlegungsschwelle ermöglichen und die britische Politik ausländischer Einflussnahme aussetzen könnten. Die Wahlkommission warnt, dass die aktuelle Technologie es schwierig macht, diese Risiken zu kontrollieren. Während Reform UK im Mai 2025 als erste Partei Krypto-Spenden akzeptierte, wurde eine Rekordspende von 9 Millionen Pfund von Christopher Harborne in Fiat-Währung geleistet. Die Labour-Regierung erwägt seit Juli 2025 ein Verbot, räumt jedoch ein, dass die Komplexität der Umsetzung bedeutet, dass es nicht in die bevorstehende Gesetzgebung aufgenommen wird. Die Debatte findet statt, während das Vereinigte Königreich einen umfassenderen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte entwickelt, mit dem Ziel, Kryptowährungen bis 2027 ähnlich wie traditionelle Finanzprodukte zu regulieren.

Verwandte Nachrichten