IRS könnte bald Auslands-Krypto von US-Bürgern besteuern
Das Weiße Haus prüft Regeln, die dem IRS Zugang zu Daten über ausländische Krypto-Konten von US-Bürgern durch CARF ermöglichen sollen, um Steuerhinterziehung im Ausland einzudämmen. Die Regelung würde Compliance- und Steuerpflichten erhöhen.
Das Weiße Haus prüft derzeit vorgeschlagene Vorschriften des US-Finanzministeriums, die es dem IRS ermöglichen würden, durch den Beitritt zum globalen Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) auf Daten zu den ausländischen Kryptowährungskonten von US-Bürgern zuzugreifen. Das 2022 von der OECD entwickelte und von über 40 Ländern, darunter G7-Mitglieder und wichtige Krypto-Hubs, übernommene CARF zielt darauf ab, Steuerhinterziehung im Ausland durch den automatischen Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten einzudämmen. Die vorgeschlagene Regelung würde es den US-Steuerbehörden ermöglichen, die im Ausland gehaltenen Krypto-Vermögenswerte von Amerikanern zu überwachen und zu besteuern, was zu höheren Compliance-Anforderungen und Steuerpflichten für Personen mit nicht gemeldeten Vermögenswerten führen könnte. Das Weiße Haus hat klargestellt, dass die Vorschriften keine neuen Meldepflichten für DeFi-Transaktionen vorsehen. Die weltweite Einführung von CARF ist für 2027 geplant, und die Berater der Regierung prüfen derzeit die Empfehlung, die als wichtiger Schritt zur Schließung von Steuerschlupflöchern bei ausländisch gehaltenen digitalen Vermögenswerten gilt.