Kalshi-CEO befürwortet US-Gesetz gegen Insiderhandel auf Prognosemärkten
Kalshi-CEO Tarek Mansour unterstützt einen US-Gesetzentwurf zum Verbot von Insiderhandel auf Prognosemärkten durch Regierungsbeamte und betont Kalshis Einhaltung strenger Vorschriften im Gegensatz zu nicht regulierten Offshore-Plattformen.
Kalshi-CEO Tarek Mansour hat seine starke Unterstützung für einen neuen US-Gesetzentwurf von Abgeordnetem Ritchie Torres bekundet, der Insiderhandel auf Prognosemärkten, insbesondere durch Regierungsbeamte mit Zugang zu vertraulichen Informationen, verbieten soll. Mansour betonte, dass Kalshi bereits Insiderhandelsregeln nach dem Vorbild großer US-Börsen durchsetzt und bundesweit reguliert ist, was das Unternehmen von nicht regulierten Offshore-Plattformen unterscheidet. Das vorgeschlagene Gesetz, der Public Integrity in Financial Prediction Markets Act of 2026, würde es Bundesbeamten, politischen Ernennungen und Mitarbeitern der Exekutive verbieten, auf Prognosemärkten zu wetten, die sich auf Regierungspolitik, -maßnahmen oder politische Ergebnisse beziehen. Der Gesetzesvorstoß folgt Vorfällen, bei denen Nutzer angeblich von nicht-öffentlichen Informationen auf Plattformen wie Polymarket profitierten. Mansour hob hervor, dass das Gesetz nur für regulierte US-Plattformen gelten würde und nicht für Offshore- oder nicht regulierte Anbieter, was Kalshis Engagement für Compliance und Marktintegrität unterstreicht. Die Debatte verdeutlicht die wachsende Spaltung der Branche über die Rolle der Regulierung und den Umgang mit Insiderinformationen.