Bitcoin Depot zahlt 1,9 Mio. USD an Maine-Opfer im Krypto-ATM-Fall
Bitcoin Depot zahlt 1,9 Mio. USD an betrogene Maine-Bewohner nach einer zweijährigen Untersuchung. Die Einigung umfasst neue Verbraucherschutzmaßnahmen und eine Geldübermittlerlizenz.
Bitcoin Depot hat einer Einigung in Höhe von 1,9 Millionen US-Dollar mit den Aufsichtsbehörden in Maine zugestimmt, nachdem eine zweijährige Untersuchung zu Betrugsverlusten im Zusammenhang mit seinen Kryptowährungs-Kiosken durchgeführt wurde. Die Einigung sieht vor, dass Einwohner von Maine entschädigt werden, die zwischen 2022 und 2025 durch Drittanbieter-Betrügereien über Bitcoin Depot-ATMs Geld verloren haben. Anspruchsberechtigte Personen müssen bis zum 1. April 2026 einen Antrag stellen, wobei die Rückerstattung nach Bearbeitung erfolgt. Die Vereinbarung gewährt Bitcoin Depot zudem eine Lizenz als Geldübermittler, wodurch das Unternehmen legal in Maine tätig sein kann, und verpflichtet es zur Einführung neuer Verbraucherschutzstandards. Die Aufsichtsbehörden warfen Bitcoin Depot vor, Betrug nicht verhindert und Verbraucher über hohe Gebühren und Wechselkurse getäuscht zu haben, wobei einige Abzüge bis zu 23 % erreichten. Der Fall hat Maine dazu veranlasst, strengere Vorschriften für Krypto-ATMs einzuführen, darunter tägliche Transaktionslimits und Gebührendeckel, um den Verbraucherschutz zu stärken. Die Einigung erfolgt im Zuge eines landesweiten Vorgehens gegen Krypto-ATM-Betrug, bei dem insbesondere ältere Opfer erhebliche Verluste erlitten haben.