Iran verkauft Waffen gegen Krypto zur Umgehung von Sanktionen
Iran verkauft international Waffen und akzeptiert Kryptowährungen, Tauschhandel oder Rial, um Sanktionen und Inflation zu umgehen. Die neue Mindex-Politik soll die Abhängigkeit von traditionellen Finanzsystemen verringern.
Iran hat den Verkauf von fortschrittlicher Militärausrüstung, darunter ballistische Raketen, Drohnen, Kriegsschiffe und Luftabwehrsysteme, gestartet. Käufer können mit Kryptowährungen, im Tauschhandel oder in iranischen Rial bezahlen. Diese Maßnahme, angeführt von der Exportagentur des Verteidigungsministeriums Mindex, zielt darauf ab, internationale Sanktionen zu umgehen und die Auswirkungen hoher Inflation sowie einer geschwächten Landeswährung abzumildern. Offizielle Dokumente und Online-Plattformen beschreiben das neue Zahlungsmodell, das digitale Währungen einschließt und Hinweise zu Compliance und Lieferung gibt. Die Politik soll die Abhängigkeit von traditionellen Finanzsystemen, insbesondere dem US-Dollar, verringern und den Handel mit Ländern erleichtern, die ähnlichen Beschränkungen unterliegen. Mindex versichert, dass Verträge trotz anhaltender Sanktionen ausgeführt und Produkte geliefert werden können. Käufern werden operative Anleitungen und die Möglichkeit zur Inspektion der Ausrüstung in Iran angeboten. Diese Entwicklung setzt einen bedeutenden Präzedenzfall im internationalen Waffenhandel und unterstreicht die wachsende Nutzung von Kryptowährungen durch sanktionierte Staaten zur Umgehung finanzieller Beschränkungen.