Südkoreas Stablecoin-Gesetz verzögert sich wegen Streitigkeiten

Südkoreas Gesetz zu digitalen Vermögenswerten verzögert sich bis 2026 wegen Streit um Stablecoin-Emittenten und Banken, während neue Anlegerschutzregeln 2025 kommen.

Südkoreas Bemühungen, Stablecoins und digitale Vermögenswerte zu regulieren, haben erhebliche Verzögerungen erfahren. Die Einreichung des Digital Asset Basic Law wurde nun auf 2026 verschoben, da zwischen den wichtigsten Behörden Uneinigkeit herrscht – insbesondere darüber, welche Institutionen Stablecoins emittieren dürfen. Das vorgeschlagene Gesetz sieht strenge Reserveanforderungen, Maßnahmen zum Anlegerschutz und Haftungsregeln für Betreiber digitaler Vermögenswerte vor. Stablecoin-Emittenten müssten Reserven bei Banken oder in Staatsanleihen hinterlegen. Hauptstreitpunkt ist, ob Banken die Mehrheit an Stablecoin-Emittenten kontrollieren sollten; einige Behörden befürchten, dies könnte Innovationen hemmen. Die Verzögerung sorgt für Unsicherheit am Markt, während die Diskussionen zwischen Finanzinstitutionen andauern. Unterdessen tritt eine separate Phase des Digital Asset Basic Act im März 2025 in Kraft, die umfassenden Anlegerschutz und Transparenzanforderungen einführt und als regulatorisches Vorbild für andere Länder dienen soll.

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