Hongkong stellt mutige Krypto-Investitionsregeln für Versicherer vor

Hongkong schlägt Regeln vor, die Versicherern Investitionen in Krypto und Stablecoins unter strengen Kapitalanforderungen erlauben, um institutionelle Krypto-Investitionen zu fördern und regulatorische Vorsicht zu wahren.

Hongkong wird voraussichtlich die erste asiatische Jurisdiktion sein, die explizite Regeln vorschlägt, die Versicherern Investitionen in Kryptowährungen und regulierte Stablecoins erlauben. Die Versicherungsaufsicht hat einen Rahmenentwurf erstellt, der einen 100%igen Risikoaufschlag auf Krypto-Assets vorsieht. Versicherer müssten Kapitalreserven in Höhe des Werts ihrer Krypto-Investitionen halten, was solche Allokationen möglich, aber teuer macht. Stablecoins würden günstiger behandelt, mit Risikoaufschlägen, die sich nach der zugrunde liegenden Fiatwährung richten, sofern der Emittent in Hongkong reguliert ist. Der Vorschlag ist Teil einer umfassenderen Überprüfung des risikobasierten Kapitalregimes und beinhaltet Anreize für Infrastrukturinvestitionen mit Bezug zu Hongkong oder dem Festland. Die öffentliche Konsultation zu den Entwürfen ist von Februar bis April geplant, gefolgt von legislativen Einreichungen. Damit positioniert sich Hongkong als regionaler Vorreiter für regulierte institutionelle Krypto-Investitionen und setzt sich von restriktiveren Ansätzen in Singapur und Korea ab. Selbst begrenzte Allokationen könnten unter den vorgeschlagenen Regeln erhebliches institutionelles Kapital in Krypto und Infrastruktur lenken, wobei die hohen Risikoaufschläge eine vorsichtige Regulierung widerspiegeln.

Verwandte Nachrichten