Silvergate Bank: 10 Mio. USD Vergleich für FTX/Alameda-Kunden
Silvergate Bank zahlt 10 Mio. USD zur Beilegung von Ansprüchen wegen Unterstützung von FTX- und Alameda-Betrug. Über 46.000 Betroffene können bis 30.01.2025 Entschädigung beantragen. Der Vergleich ist unabhängig vom FTX-Insolvenzverfahren.
Die Silvergate Bank hat einer Vergleichszahlung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar zugestimmt, um Sammelklagen beizulegen, in denen ihr vorgeworfen wird, FTX und Alameda Research bei betrügerischen Aktivitäten unterstützt zu haben. Der Vergleich steht über 46.000 potenziellen Anspruchsberechtigten offen, die zwischen 2019 und 2022 Fiat-Gelder auf FTX- oder Alameda-bezogene Konten eingezahlt haben. Anspruchsberechtigte müssen ihre Ansprüche bis zum 30. Januar 2025 einreichen; eine abschließende Anhörung zur Genehmigung ist für den 9. Februar 2025 angesetzt. Die Auszahlungen erfolgen anteilig an die Anspruchsteller. Dieser Vergleich ist unabhängig von den laufenden Insolvenzverfahren von FTX und bietet betroffenen Kunden zusätzliche Entschädigung. Die Silvergate Bank, einst eine bedeutende krypto-freundliche Institution, stellte ihren Betrieb im März 2023 nach dem Zusammenbruch von FTX freiwillig ein. Die Klage hebt zudem regulatorische Bedenken hinsichtlich Silvergates angeblicher Versäumnisse bei der Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Kontrollen hervor, die mutmaßlich Milliarden an verdächtigen Transaktionen ermöglichten. Der Vergleich bietet Betroffenen einen direkten Weg zur finanziellen Entschädigung infolge des FTX- und Alameda-Zusammenbruchs.