Caroline Ellison verlässt Gefängnis vorzeitig für offenen Vollzug
Caroline Ellison wurde nach etwa elf Monaten aus dem Bundesgefängnis in den offenen Vollzug verlegt. Ihre Entlassung ist nun für Februar 2026 geplant, neun Monate früher, nachdem sie im FTX-Fall kooperierte.
Caroline Ellison, ehemals bei Alameda Research tätig und in den FTX-Fall verwickelt, wurde nach etwa elf Monaten ihrer zweijährigen Haftstrafe aus dem Bundesgefängnis in den offenen Vollzug überführt. Diese Maßnahme, bestätigt vom Federal Bureau of Prisons, bedeutet, dass Ellison den Rest ihrer Strafe unter weniger restriktiven Bedingungen wie Hausarrest oder in einem Wiedereingliederungszentrum verbüßen wird. Ihr voraussichtliches Entlassungsdatum ist nun auf den 20. Februar 2026 festgelegt, etwa neun Monate früher als ursprünglich geplant. Ellison hatte sich wegen Verschwörung und Betrugs im Zusammenhang mit dem Missbrauch von FTX-Kundengeldern schuldig bekannt und im Prozess gegen Sam Bankman-Fried ausgesagt. Das Bureau of Prisons nannte routinemäßige Anspruchsberechtigung und Verhalten als Gründe für die Verlegung, machte jedoch aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen keine Angaben zu ihrem genauen Aufenthaltsort. Ellison wurde außerdem zur Vermögensabschöpfung verpflichtet, um FTX-Gläubiger zu entschädigen. Weder Ellison noch ihre Anwälte haben sich zu ihrem aktuellen Status geäußert.