Trump erwägt Begnadigung für Samourai Wallet-Entwickler

Donald Trump erwägt eine Begnadigung für Keonne Rodriguez, Mitbegründer von Samourai Wallet, der wegen eines nicht lizenzierten Geldtransfers verurteilt wurde. Der Fall entfacht Debatten über Krypto-Privatsphäre und Regulierung.

Donald Trump erklärte, er würde eine Begnadigung für Keonne Rodriguez, Mitbegründer von Samourai Wallet, in Erwägung ziehen. Rodriguez wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er eine nicht lizenzierte Geldtransferfirma betrieben haben soll. Zusammen mit William Hill, der ebenfalls verurteilt wurde, entwickelte er ein Bitcoin-Privacy-Tool, das laut US-Justizministerium über zwei Milliarden US-Dollar an illegalen Transaktionen, einschließlich Geldwäsche, ermöglicht haben soll. Die Staatsanwaltschaft legte Beweise vor, dass die Entwickler ihre Dienste gezielt an kriminelle Nutzer vermarkteten; Rodriguez soll die illegale Nutzung sogar gefördert und den Service als „Geldwäsche für Bitcoin“ bezeichnet haben. Der Fall löste in der Krypto-Community eine Debatte aus, Kritiker sehen darin einen gefährlichen Präzedenzfall für die Entwicklung von Privacy-orientierter Krypto-Software. Trumps Äußerungen, getätigt bei einer Pressekonferenz und im Oval Office, haben Diskussionen über Finanz-Privatsphäre, Softwareentwicklung und die Zukunft der Krypto-Regulierung neu entfacht. Rodriguez soll seine Haftstrafe bald antreten, während Hill zu vier Jahren verurteilt wurde. Die Möglichkeit einer Begnadigung findet Unterstützung bei Datenschutzbefürwortern und führenden Krypto-Verbänden.

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