SEC veröffentlicht neuen Leitfaden zur Krypto-Verwahrung

Die SEC hat einen neuen Leitfaden zur Krypto-Verwahrung veröffentlicht, erklärt Selbst- und Drittverwahrung, Risiken und Best Practices und setzt auf einen stärker bildenden, investorenorientierten Ansatz.

Die SEC hat ein neues Investoren-Bulletin veröffentlicht, das Leitlinien zur Verwahrung von Krypto-Assets bietet und damit einen bemerkenswerten Wandel im Umgang mit digitalen Vermögenswerten signalisiert. Das Bulletin erläutert die Unterschiede zwischen Selbstverwahrung, bei der Investoren ihre eigenen Private Keys kontrollieren, und Drittverwahrung, bei der Vermögenswerte von Börsen oder Verwahrstellen gehalten werden. Es werden die Risiken und Vorteile beider Methoden aufgezeigt, etwa das Verlustrisiko bei einem Hackerangriff oder einer Insolvenz des Drittverwahrers sowie das Risiko eines unwiderruflichen Verlusts bei Verlust der Private Keys in der Selbstverwahrung. Der Leitfaden vergleicht zudem Hot Wallets, die mit dem Internet verbunden und anfällig für Hacks sind, mit Cold Wallets, die offline sind, aber bei Kompromittierung zu dauerhaftem Verlust führen können. Die SEC empfiehlt Investoren, die Richtlinien der Verwahrer zu verstehen, einschließlich der Frage, ob Vermögenswerte gebündelt oder verliehen werden. Dieser Bildungsansatz spiegelt einen regulatorischen Wandel wider, da die SEC nun klare Informationen bereitstellt, um Investoren bei der sicheren Aufbewahrung digitaler Assets zu unterstützen.

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