Bundesrichter stoppt Glücksspielanordnung gegen Kalshi

Ein Bundesrichter hat Connecticut vorübergehend daran gehindert, eine Glücksspielanordnung gegen Kalshi durchzusetzen. Die Plattform darf weiterarbeiten, bis geklärt ist, ob ihre Verträge Glücksspiel oder regulierte Finanzinstrumente sind.

Ein US-Bundesrichter hat Connecticut vorübergehend daran gehindert, eine Glücksspielanordnung gegen die Prognosemarkt-Plattform Kalshi durchzusetzen. Das Connecticut Department of Consumer Protection warf Kalshi vor, nicht lizenziertes Online-Glücksspiel über ereignisbasierte Verträge zu betreiben, und erließ eine Unterlassungsanordnung. Kalshi reagierte mit einer Klage und argumentierte, dass seine Verträge bundesweit als Finanzinstrumente unter der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert seien und nicht unter das staatliche Glücksspielrecht fielen. Das Urteil des Gerichts gewährt Kalshi einen vorübergehenden Aufschub, sodass die Plattform ihre Aktivitäten in Connecticut während der laufenden Gerichtsverfahren fortsetzen kann. Der Fall verdeutlicht die anhaltende Debatte darüber, ob Prognosemärkte als Glücksspiel oder als legitime Finanzinstrumente einzustufen sind, was weitreichende Auswirkungen auf die Regulierung ähnlicher Plattformen in den gesamten USA haben könnte. Auch in anderen Bundesstaaten laufen rechtliche Auseinandersetzungen gegen Kalshi, deren Ausgang die Regulierung von Prognosemärkten landesweit beeinflussen könnte.

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