Lehrergewerkschaft kritisiert Senats-Krypto-Gesetz: Renten in Gefahr?
Die AFT lehnt einen Senatsentwurf zur Kryptoregulierung ab und warnt, dass dadurch Rentenfonds risikoreichen Assets und tokenisierten Aktien ausgesetzt werden und Schutzmechanismen für Arbeitnehmer geschwächt werden.
Die American Federation of Teachers (AFT), die fast 1,8 Millionen Beschäftigte vertritt, lehnt den Responsible Financial Innovation Act, einen vorgeschlagenen Gesetzentwurf des US-Senats zur Klärung der Kryptomarktregulierung, entschieden ab. Die Gewerkschaft warnt, dass das Gesetz Rentenfonds, einschließlich Pensionen und 401(k)s, hochriskanten Krypto-Assets aussetzen und bestehende Wertpapierschutzmaßnahmen untergraben könnte. Die AFT argumentiert, volatile Kryptowährungen als stabile Altersvorsorge zu behandeln, sei gefährlich, und verweist auf Betrugsfälle und extreme Kursschwankungen im Kryptomarkt. Besonders kritisch sieht die Gewerkschaft Bestimmungen, die es Nicht-Krypto-Unternehmen erlauben würden, ihre Aktien auf Blockchains zu tokenisieren und damit möglicherweise bundesstaatliche Registrierungs- und Berichtspflichten zu umgehen. Dies könnte unsichere Assets in Pensionsfonds einführen. Kritiker wie die AFL-CIO sagen, das Gesetz schwäche Schutzmechanismen für Krypto- und traditionelle Wertpapiere, verhindere Kriminalität im Kryptomarkt kaum und könnte großangelegten Betrug sowie finanzielle Instabilität begünstigen. Die Debatte sorgt für Spaltung unter Politikern und Branchenvertretern, da mangelnder Verbraucherschutz und fehlende Aufsicht die finanzielle Sicherheit von Millionen Beschäftigten gefährden könnten.